Künstliche Intelligenz beschreibt eine von menschen initiierte und computerbasierten Intelligenz. Eine wesentliche Rolle spielen das Internet und adaptive Algorithmen. KI ist die gängige Abkürzung diesen Begriffs.

Wie das Münchner Startup DBI Analytics GmbH mit ihrer cloudbasierten Datenplattform ABIS, die perfekte kollaborative Datenlösung für Unternehmen liefern möchte.

Der Begriff Digitalisierung steht ganz oben auf der Agenda der deutschen Politiker und während, die Repräsentanten des Volkes noch so manche Definition auf ganz unterschiedliche Art und Weise gebrauchen, oder diese versuchen zu erklären, macht ein Münchner Start-Up Nägel mit Köpfen. Das Team der DBI Analytics GmbH möchte mit ihrer kollaborativen Datenplattform ABIS, „Smart Data“, vor allem für klein- bis mittelständische Unternehmen einfacher in der Cloud zugänglich machen, so der Gründer und Geschäftsführer David Patrick Chang.

Unter dem Motto: „Komplexe Datenanalysen vereinfachen, relevante Informationen teilen und entdecken“, startete das Münchner Unternehmen im Frühjahr 2014 seine Mission. Im Frühjahr 2018 gelang es dem dreiköpfigen Entwicklerteam den ersten lauffähigen Prototypen der ABIS Analytics Cloud in den Pilotbetrieb zu nehmen. Derzeit arbeitet das Team an der Markteinführung der ersten Softwareversion, “ABIS OS Alpha”. Das Unternehmen DBI erkannte bereits frühzeitig ein enormes Potential für ihre Technologie und möchte sich als robuste Datenlösung aus Deutschland für die Digitalisierung des Mittelstands aufstellen.

“Daten sind der neue Treibstoff des 21. Jahrhunderts. Allerdings denkt jeder, der nicht mit dem Thema vertraut ist, sofort an umständliche IT-Strukturen und teure Prozesse”, so der Mitgründer Daniel Janz. Hier will sich das Team der DBI mit ihrer Datenplattform ABIS platzieren und Aufklärung leisten, denn bei allen Unternehmen, wie auch bei Behörden werden tagtäglich immer höhere Datenmengen erzeugt. Sowohl offline als auch online. Im Austausch mit lokalen Unternehmen, sieht die DBI, dass Daten immer noch nicht optimal eingesetzt werden. „Es gibt noch sehr viel Potential für den Einsatz von Daten in der Verwaltung, dem Handel und der Industrie”, so der Firmengründer David Patrick Chang.

„Eine intelligente Datenanalyse fängt bei der laufenden Messung der Marketingkanäle an und hört beim automatischen Abgleich der Lieferdaten auf“, erklärt der CTO Daniel Janz. Die DBI Analytics GmbH möchte mit ihrem cloudbasierten Applikationsbaukasten vor allem klein- bis mittelständischen Unternehmen dabei helfen, ihre Daten einfacher, kosteneffizienter und schneller auszuwerten. „Intelligente Assistenten sollen mit Hilfe künstlicher Intelligenz bei der Interpretation von Unternehmensdaten unterstützen. Auf Anfrage kann die Plattform eine Echtzeitanalyse des Betriebs vornehmen und dabei helfen, ineffiziente Prozesse aufzudecken und Optimierungsmaßnahmen vorschlagen“, prognostiziert das Gründerteam.

Hierfür stellt die DBI für Unternehmen, schlüsselfertige Datenapplikationen, und passgenaue Entwicklungs-dienste bereit. Jeder Datenbesitzer hat die volle Kontrolle über den Ablageort und den sicheren Transfer seiner Datensätze. Zudem kann jeder Nutzer über sein personalisiertes Cockpit und einer integrierten Chat-Funktion, einen direkten Dialog über Kennzahlen, Daten und Auswertungen mit Kollegen, Kunden, oder Partnern führen. Es ließen sich in naher Zukunft sogar rechtsgültige Geschäfte mittels der Blockchain-Technologie über die Plattform abbilden. So kann sich, laut den Gründern ein zuverlässiges und föderalisiertes Datennetzwerk zwischen Unternehmen und sogar Behörden etablieren.

Als erste Smart Data Applikation kann die Socialmedia Piraten Reporting App, Kennzahlen aus den sozialen Netzwerken in einer einheitlichen Datenbasis aggregieren und für das Online-Performance-Marketing über die ABIS Analytics Cloud zur Verfügung stellen. Die DBI plant weitere Kooperationsprojekte in den Bereichen Umweltdaten, Internet-of-Things und Industrie 4.0 aufzubauen.

Erste Pressemitteilung veröffentlicht am: 07.01.2019 | München

Kontakt und Ansprechpartner:
Maximilian Anzile
Tel: +49-152 2622 8589
Mail: maxi.anzile@abis-cloud.com
Webseite: https://abis-cloud.de

Smart Data and Analytics Cloud platform

“Smart Data” Definition:

Mittels automatisierter Verfahren oder Algorithmen werden aus großen Datenmengen (“Big Data”) relevante Informationen extrahiert. Ein Unternehmen verfolgt meist das Ziel aus Big Data, wichtige Erkenntnisse in Echtzeit zu generieren. Smart Data wird im Zuge der digitalen Transformation für Unternehmen und die Gesellschaft eine immer größere Rolle spielen. Mehr darüber unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/smart-data.html

 

Über die DBI Analytics GmbH:

Die DBI wurde im Mai 2014 nach einem erfolgreichen Digitalprojekt mit E.ON von dem Gründer David Chang ins Leben gerufen. Im Sommer 2016 startete die technische Entwicklung der ABIS Analytics Cloud mit dem Mitgründer Daniel Janz. Ein Jahr später konnte ein Prototyp in den Testbetrieb genommen werden. Die Entwicklung der ersten Testversion wurde im Herbst 2018 und mit Unterstützung des Frontenddesigners Christopher Matt erfolgreich abgeschlossen. Das Team hat die Produktentwicklung ohne Investment aus eigener Kraft gemeistert. Derzeit befindet sich das Cloud Analytics Betriebssystem ABIS OS Alpha in der Markteinführungsphase. Dabei unterstützt Maximilian Anzile für die Pressearbeit und den Aufbau von neuen Kontakten zur Wirtschaft und Industrie.

 

Weiterer Ausblick:

Die DBI plant ab Mitte des Jahres, öffentlich zugängliche, regionale Umweltdaten an ihre Datenplattform anzuschließen und über eine interaktive Weltkarte unter dem Motto, “Daten aus der Region erleben” frei zur Verfügung zu stellen. Zudem arbeitet die DBI mit einem Online-Shop aus Kaufbeuren zusammen. Dieser bietet handgemachte traditionelle Schmuckware aus der Region an.

Die DBI plant weitere Kooperationsprojekte in den Bereichen Umweltdaten, Internet-of-Things und Industrie 4.0 aufzubauen.

Das vierköpfige Team ist davon überzeugt, dass “Smart Data” im Zuge der Digitalisierung, für alle Unternehmen immer wichtiger wird. Das Team der DBI schafft eine technische Basis um komplexe Datenauswertungen mit Hilfe digitaler Kollaboration und durch assistenten-gestützte Analyseservices für Mitarbeiter mittels der Cloud zu ermöglichen.

Der Firmengründer David Chang hält Ende Januar ein Webinar auf der Bitkom Akademie zum Thema “Von Smart Data zu Big Data”.

https://www.bitkom-akademie.de/seminare/digitale-transformation/von-big-data-zu-smart-data-%E2%80%93-effizienter-und-schneller-handeln

Wir arbeiten tagtäglich damit. Es bestimmt mittlerweile sogar was wir konsumieren, Denken, Wissen oder vielleicht sogar fühlen. Und doch, die wenigsten wissen eigentlich was das Internet ist. Das Wort “Internet” ist aus dem Englischen „Inter+network“ zusammengesetzt. Ins Deutsche übersetzt auch „Inmitten-Netzwerk“. Also ein Netzwerk das zwischen vielen Computern eine gemeinsame Verbindung herstellt. Dabei kann sich jeder Rechner mit jedem anderen Rechner verbinden.

Die Anfänge des Internets liegen weit zurück

Als die ersten Haushalte und Unternehmen eigene Telefonanlagen installiert haben wuchs die Welt auf einmal viel enger zusammen. Man musste sich damals über zentrale Telefonvermittler an die andere Leitung vermitteln lassen um jemanden anzurufen. Jedes Telefon hatte eine eigene feste Adresse, so konnten die Mitarbeiter von den Vermittlungsanlagen die Stecker miteinander verbinden.

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Eine alte Telefonvermittlungsanlage – Quelle: troeger.eu

Warum das Internet entwickelt wurde

Universitäten und Forschungseinrichtungen wollten damals schneller und effizienter Informationen austauschen. Damals gab es noch Großrechner, die ganze Räume füllten. Das erste Internet entstand also aus der Vernetzung dieser Großrechner heraus. Dass es einen rein militärischen Zweck verfolgte ist nur eine Legende.

Ein Großraumrechner – Quelle: Techpinions

Wie hat sich das Internet bisher weiterentwickelt?

Das Internet hat mehrere großartige Transformationen hingelegt. Man spricht auch von dem Web 1.0, Web 2.0 und bald auch dem Web 3.0.

Das Web 1.0 bezeichnet die Anfänge des noch jungen Internets. Es steht für die Ansammlung von Webseiten die vollständig durch s.g. „Hyperlinks“ verbunden waren. Allgemein ging es im Web 1.0 um statische Websites, die noch keine interaktiven Inhalte bereitstellten. Ein Hyperlink ist ein einfacher Link der einen User zu einer anderen Webseite weiterleitet.

Web 2.0 wird auch oft mit den Anfängen der sozialen Netzwerke gleichgesetzt. Es beschreibt eine Umgebung wo nun auch Nicht-Experten, benutzergenerierte Inhalte und Medien einfach und unkompliziert zur Verfügung stellen konnten.

Das Web tritt in eine neue Phase der Evolution ein. In letzter Zeit gab es viele Diskussionen darüber, wie man diese neue Phase nennen soll. Einige würden es vorziehen, nicht alles zu benennen, während andere vorschlagen, es weiterhin “Web 2.0” zu nennen. Diese neue Phase der Evolution hat jedoch einen ganz anderen Fokus als das, was Web 2.0 bedeutet.

 

Das intelligentere Web 3.0

Die Schwelle zum Web der dritten Generation ist bereits überschritten. Das Web wird vernetzter, offener und intelligenter. Es wird zu einem nahtlosen und interoperablen Ganzen. Semantik, also die Bedeutung von Zeichen, wird dabei eine immer größere Rolle spielen. Das Internet wird eine gigantische Datenbank die hoffentlich jedem gleichermaßen zur Verfügung stehen wird.

Web 3.0 wird also stärker vernetzt, offen und intelligent sein, mit semantischen Web-Technologien, verteilten Datenbanken, natürlicher Sprachverarbeitung, maschinellem Lernen, maschinellem Denken und autonomen Agenten.

Die Zukunft heißt Web 4.0! Nein es ist nicht Science-Fiction, es passiert und es ist ein natürlicher Prozess

Zeichen, die wir bereits heute bemerken, wenn man von künstlicher Intelligenz und smarten Chat-Bots spricht. Das Internet wird in Zukunft intelligente Assistenten anbieten, die für einen Informationen suchen und finden. Man spricht auch vom neuen „Web OS – Operating System“. Vielleicht ist das Internet die Geburt einer höheren Intelligenz die unser Leben bereichern kann.

Wir selbst bestimmen was wir daraus machen. Aus diesem Grund sollte die Digitalisierung ernster genommen werden. Man muss sich damit beschäftigen oder dafür entscheiden stehen zu bleiben und abzuwarten was passiert. Eine spannende Prognose des Web 4.0 findet sich hier.

Ein Teil des Internets der visualisiert wurde – Quelle Wikipedia (The Opte Project)

 

Sources:

https://lifeboat.com/ex/web.3.0

https://de.wikipedia.org/wiki/Internet

https://en.wikipedia.org/wiki/IBM_7090