Das Web 4.0 steht charakteristisch für:

  • Intelligente Assistentensysteme
  • Smart Data Plattformen
  • Das Web OS
  • Data Colloboration
  • Künstliche Intelligenz
  • VR/AR und Holograme

Das Jahr 2020 wird als Beginn des Web 4.0 und das Ende des Web 3.0 prognostiziert.

Beiträge

zwei personen im spektrum animiert künstliche intelligenz

Die Bezeichnung “KI”, wurde erstmals im Jahr 1955 von John McCarthy in dem Paper “What is Artificial Intelligence“, an der Stanford Universität erwähnt.

Künstliche Intelligenz beschreibt in der Regel Computerprogramme, die selbständig lernen können um Lösungen zu finden. Erst kürzlich habe ich auf einer Fachkonferenz in Wien einen interessanten Vortrag darüber gehört, dass KI sich immer noch ganz am Anfang der Entwicklung befindet.

Der aktuelle Stand von KI im Jahr 2019

Aktuell wird die KI mit unzähligen Datenmengen gefüttert, um zu lernen wie man Probleme oder Aufgaben löst. Das ist doch noch recht umständlich zumal große Datenmengen gar nicht so einfach zur Verfügung stehen. Die großen Daten sind meist den großen Internetfirmen vorbehalten. Es muss also eine allgemeine KI entwickelt werden, die verstehen lernt, was Konzepte sind. Dann reichen auch kleinere Datenmengen aus um eine KI zu trainieren. Zudem muss diskutiert werden was für eine Ethik, einer KI inne wohnen sollte.

“Wenn man erwartet, dass eine Maschine unfehlbar ist, kann sie nicht auch intelligent sein.” – Alan M. Turing, britischer Mathematiker und Kryptoanalytiker

Allgemein verstehen die meisten Menschen nämlich unter künstlicher Intelligenz, die so genannten Killer-Roboter. Man sollte davon weggehen und sich mit den wirklich wichtigen Fragen der KI beschäftigen. Aktuell befinden wir uns nämlich zur Schwelle einer neuen höheren Intelligenz, die man zum Guten, wie auch zum Schlechten einsetzen kann. KI, bzw. das Web 4.0 oder auch Web Operating System genannt, wird kommen und es ist unvermeidlich.

Es liegt also an uns sich mit dem Thema intensiv auseinanderzusetzen bevor es andere Länder tun und uns ihre Konzepte vorschreiben. KI ist die Entstehung einer höheren Intelligenz, die uns als Gesellschaft enorm bereichern kann. Jetzt liegt es an uns sich zusammenzuschließen und die künstliche Intelligenz zum Allgemeingut für Alle zu machen.

Jeder sollte in der Lage sein, sich mit dem Thema KI beschäftigen zu können

Nur wenn wir in vereinten Kräften, unabhängig von Titel und Herkunft an dieser Technologie arbeiten, werden wir auch Erfolge erzielen. Vor allem in Deutschland herrscht der traditionelle Gedanke, dass nur Fachexperten mit Doktortitel in der Lage sind, solche Themen anzugehen. Die frühe Vergangenheit hat jedoch das Gegenteil bewiesen. Länder die die USA, ganz vorne der Silicon Valley machen es vor, das Querdenker und Philosophen der Welt mit großen Visionen gefragt sind.

Wie Alan Turing bereits sagte: “Eine KI ist erst intelligent, wenn sie Fehler macht und aus diesen lernt.” Genauso müssen wir auch selbst Fehler machen, lernen und weiter dran bleiben. Wir haben die Chance, einen Grundstein zu legen mit dem auch nachfolgende Generationen in der Lage sein werden, diese aufkommende Technologie in die richtigen Bahnen zu leiten.

without smart data there is no ai

»Smart Data bereitet den Weg für die künstliche Intelligenz.«

Jeder spricht heutzutage von Big Data, aber was heißt das eigentlich? Big Data ist ein Begriff der sich vor allem durch die Entwicklung des Internets stark verbreitet hat, doch die wenigsten wissen was das wirklich ist.

Big Data definiert

“Big Data”, steht als Synonym für große Datenmengen. Die Daten können unstrukturiert und verteilt sein und deuten auf eine vielfältige Anhäufung von unterschiedlichen Datenquellen hin. Was Big Data ausmacht sind die so genannten 4 V’s, diese stehen für:

Volume – Volumen: Es werden z.B. auch durch soziale Netzwerke enorme Datenmengen erzeugt.
Velocity – Geschwindigkeit: Es werden immer schneller neue Daten erzeugt sogar millisekündlich.
Variety – Vielfalt: Mehr Datenquellen z.B. Sensoren, Mobile Geräte, Cloud, ERP, CRM etc.
Veracity – Wahrheitsgehalt: Liegt die gewünschte Datenqualität vor bzw. sind die Messwerte korrekt?

 

forecast about the data volume increase until 2025

Grafik-Quelle: IDC. 1 ZB entsprechen ungefähr so viele Informationen wie es Sandkörner an allen Stränden der Welt gibt.

Wir leben im “Daten-Kambrium”

Seit der Entwicklung des Buchdrucks steigen die weltweiten Datenmengen rasant an. Laut der “IDC” sollen sich die weltweiten Datenmengen in den kommenden 5 Jahren, vor allem durch Sensordaten verzehnfachen. Wir leben in einer sehr spannenden Zeit. In den kommenden Jahren werden mit Internet-of-Things, E-Mobility, Industrie 4.0 und Smart City neue Datenquellen entstehen.

Was Smart Data damit zu Tun hat

Was ist Smart Data? Folgendes Zitat bringt es gut auf den Punkt.

“Ziel ist es, Daten in Informationen und Informationen in Wissen zu verwandeln” – Carly Fiorina (ehemalige CEO von HP)

Wir leben in einer Zeit der “Reiz- und Informationsüberflutung”. Wir haben sehr viele Daten und doch wissen wir eigentlich fast nichts darüber. Wir sind uns gar nicht mehr sicher was richtig oder falsch ist, siehe “Fake-News”. Umso wichtiger wird es in Zukunft werden, dass jeder Mensch kostenlos auf “fundiertes Wissen” mit Hilfe von intelligenten Computern zugreifen kann. Das war ja die ursprüngliche Idee des Internets, eine Wissensdatenbank die validiert ist und Fakten aufzeigt, anstatt politischen Meinungsmachern zu dienen.

Aus Symbolen kann Wissen entstehen

Die Lehre von Zeichen auch “Semiotik” beschreibt es ganz gut. Wir Menschen sehen Zeichen (Signale) in unserer Umwelt, die wir durch die Erfahrungen und auf Grund der Ordnung der Dinge zu deuten wissen. Die Wissenspyramide hilft beim Verständnis und ist ein vereinfachtes Modell das beschreibt wie aus der Bedeutung von Zeichen (Semantik), Wissen entsteht. Es ist ein wesentlicher Grundsatz der Wissenschaft die Informationen und Daten zu teilen die man zur Verfügung hat um daraus neues Wissen zu schaffen.

Wie kommt man von Big Data zu Smart Data?

Big Data kann als Rohstoff von Smart Data gesehen werden. Das Ziel von Smart Data ist es, sinnvolle und verwertbare Informationen einzusetzen. Dies kann mittels folgender Formel auch grob beschrieben werden: Smart Data = Big Data + Nutzen + Semantik + Datenqualität + Sicherheit + Datenschutz. Es geht also um nutzbringende, hochwertige und abgesicherte Daten.

 

smart data is the extraction of information gained from big data

 

Was Smart Data für die Zukunft bedeutet

Daten und Informationen sind reichlich vorhanden, doch “smart” sind sie noch lange nicht. Wenn man die Entwicklung und Entstehung des Internets näher betrachtet wird man feststellen wo die Reise auch künftig hingehen wird. Derzeit befinden wir uns am Ende des Web 3.0, dem semantischen Web. Google leitet mit seinem digitalen AI-basierten Assistenten “Duplex” eine neue Ära des Internets ein. Das so genannte Web 4.0 auch Web OS- Web Operating System genannt.

Dieses Zeitalter des Internet wird geprägt durch intelligente Maschinen und Assistenten, die viel enger mit den Menschen auf natürlicher Ebene kommunizieren, als wir es uns heute überhaupt vorstellen können. Was wir bereits in vielen “Science-Fiction-Filmen” gesehen haben, rückt immer näher. Es liegt nun an uns die neuen Technologien mit den Werten und Normen der Gemeinschaft zu vereinen.

Quellen:

https://smartdataforum.de/en/

https://de.wikipedia.org/wiki/Smart_Data

https://www.seagate.com/files/www-content/our-story/trends/files/idc-seagate-dataage-whitepaper.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Semiotik

Dashboard hologram web os intelligent web 4.0

Intelligente und personalisierte Agenten die Internetnutzer unterstützen

Vor knapp zwölf Jahren, am 9. Januar 2007 stellte Steve Jobs, der Gründer von Apple, das erste iPhone auf der Macworld in San Francisco vor. Die Menschen waren begeistert und jubelten, sowas hatte die Welt vorher in der breiten Masse noch nicht gesehen. Jeder sprach darüber es war einer der Wendepunkte in der Benutzung des mobilen Internets. Ohne das Smartphone, wären die sozialen Netzwerke nie so erfolgreich geworden. Jeder fing an über sein Mobiltelefon, Bilder und später sogar Live-Videos zu posten.

Die Vorstellung der ersten iPhone Generation veränderte die Benutzung des Internets radikal (Bildquelle: Wikipedia)

Das erste Smartphone bringt das Web 2.0 so richtig in Fahrt

Was das Web 2.0 ausmachte? Es war das Web von Mashups, Social Networking und eine Zeit, in der große Suchmaschinen sogar irgendwann personalisierte und lokale Suchergebnisse liefern. Wo zu guter Letzt die Taxibestellung über das Smartphone in wenigen Sekunden stattfindet und wo man sich den Weg durch unbekannte Orte auf dem Handy anzeigen lassen kann. All dies ist eine erstaunliche “Errungenschaft”, wenn man bedenkt welche Hürden man vorher dafür aufgenomen hatte. Mehr über die Entstehung und Geschichte des Internets.

Das Smartphone ist mittlerweile unser ständiger Begleiter geworden

Wir sind Mitten im Web 3.0 angekommen

Was war der Preis für diesen Komfort? Jeder kann selbst Bilanz daraus ziehen mein Fazit lautet, sehr viele Informationen und das ständig. Kommt es Ihnen auch manchmal so vor das wir in einer Welt voller digitaler Reizüberflutung leben und doch nehmen wir das lieber in Kauf, anstatt auf unsere praktischen “mobilen Apps” zu verzichten.

Bildergebnis für smartphone slave comic

Fühlen sie sich von der digitalen Welt erdrückt? (Bildquelle: digitalculturist.com)

Intelligente und personalisierte Agenten könnten sich künftig um mein “Digitales-Ich” kümmern und mir viel Zeit vor dem Handy sparen

Keine Angst, es gibt eine Lösung für die Reizüberflutung am Smartphone. Digitale und intelligente Agenten übernehmen im kommenden Web 4.0 die Aufgaben, die man heute noch am Handy erledigt. So kann “Mir”, mein digitaler Assistent, schnell und zuverlässig ein Zugticket buchen, oder eine personalisierte Zusammenfassung meiner wichtigsten Nachrichtenportale während der Busfahrt vorlesen.

Das neue Web 4.0 ist sowohl sozialer, als auch enger miteinander vernetzt worden. Chatbots und intelligente Spracherkennung sind nur der Anfang einer neuen Ära des Internets. Der Ära des Web-Operating-Systems! Wohin das führt?

Das Web 4.0 bietet Nutzern neue smarte Anwendungen

Der Ex-Google-Chef Eric Schmidt, hat es erst kürzlich treffend auf den Punkt gebracht:

“Wir bauen oft nicht die besten Technologieplattformen, um große soziale Herausforderungen zu bewältigen, denn oft gibt es kein unmittelbares Versprechen auf einen kommerziellen Gewinn”, schrieb Schmidt in seinem Aufruf.

“Es gibt eine Million E-Commerce-Shops, aber nicht genug Spezialplattformen für den sicheren Austausch und die Analyse von Daten über Obdachlosigkeit, Klimawandel oder Flüchtlinge.”

Schmidt’s hat diese Erwähnung von sozial bewusster Technologie in seiner Abschlussrede weggelassen, sagte aber, dass er viele Innovationen aus Netzwerkplattformen heraus sieht, die es Menschen ermöglichen, Daten zu verbinden und zu bündeln, denn “die Eintrittsbarriere für diese Start-ups ist sehr, sehr niedrig.” (Stand 01.12.2018 Quelle: amp.businessinsider.com)

Weitere spannende Artikel zu dem Thema:

https://www.criticalcase.com/blog/what-is-web-4-0.html

https://bigthink.com/big-think-tv/web-40-the-ultra-intelligent-electronic-agent-is-coming

Bildquelle: clean-rooms.org

Wir arbeiten tagtäglich damit. Es bestimmt mittlerweile sogar was wir konsumieren, Denken, Wissen oder vielleicht sogar fühlen. Und doch, die wenigsten wissen eigentlich was das Internet ist. Das Wort “Internet” ist aus dem Englischen „Inter+network“ zusammengesetzt. Ins Deutsche übersetzt auch „Inmitten-Netzwerk“. Also ein Netzwerk das zwischen vielen Computern eine gemeinsame Verbindung herstellt. Dabei kann sich jeder Rechner mit jedem anderen Rechner verbinden.

Die Anfänge des Internets liegen weit zurück

Als die ersten Haushalte und Unternehmen eigene Telefonanlagen installiert haben wuchs die Welt auf einmal viel enger zusammen. Man musste sich damals über zentrale Telefonvermittler an die andere Leitung vermitteln lassen um jemanden anzurufen. Jedes Telefon hatte eine eigene feste Adresse, so konnten die Mitarbeiter von den Vermittlungsanlagen die Stecker miteinander verbinden.

Related image

Eine alte Telefonvermittlungsanlage – Quelle: troeger.eu

Warum das Internet entwickelt wurde

Universitäten und Forschungseinrichtungen wollten damals schneller und effizienter Informationen austauschen. Damals gab es noch Großrechner, die ganze Räume füllten. Das erste Internet entstand also aus der Vernetzung dieser Großrechner heraus. Dass es einen rein militärischen Zweck verfolgte ist nur eine Legende.

Ein Großraumrechner – Quelle: Techpinions

Vom Web 1.0 bis zum heutigen Web 3.0

Das Internet hat mehrere großartige Transformationen hingelegt. Das Internet hat sich vom Web 1.0, Web 2.0 bis zum Web 3.0 weiterentwickelt.

Das Web 1.0 bezeichnet die Anfänge des noch jungen Internets. Es steht für die Ansammlung von Webseiten die vollständig durch s.g. „Hyperlinks“ verbunden waren. Allgemein ging es im Web 1.0 um statische Websites, die noch keine interaktiven Inhalte bereitstellten. Ein Hyperlink ist ein einfacher Link der einen User zu einer anderen Webseite weiterleitet.

Web 2.0 wird auch oft mit den Anfängen der sozialen Netzwerke gleichgesetzt. Es beschreibt eine Umgebung wo nun auch Nicht-Experten, benutzergenerierte Inhalte und Medien einfach und unkompliziert zur Verfügung stellen konnten.

Das Web tritt in eine neue Phase der Evolution ein. In letzter Zeit gab es viele Diskussionen darüber, wie man diese neue Phase nennen soll. Einige würden es vorziehen, nicht alles zu benennen, während andere vorschlagen, es weiterhin “Web 2.0” zu nennen. Diese neue Phase der Evolution hat jedoch einen ganz anderen Fokus als das, was Web 2.0 bedeutet.

Die Schwelle zum Web der dritten Generation ist bereits überschritten. Das Web wird vernetzter, offener und intelligenter. Es wird zu einem nahtlosen und interoperablen Ganzen. Semantik, also die Bedeutung von Zeichen, wird dabei eine immer größere Rolle spielen. Das Internet wird eine gigantische Datenbank die hoffentlich jedem gleichermaßen zur Verfügung stehen wird.

Web 3.0 wird also stärker vernetzt, offen und intelligent sein, mit semantischen Web-Technologien, verteilten Datenbanken, natürlicher Sprachverarbeitung, maschinellem Lernen, maschinellem Denken und autonomen Agenten.

Das intelligentere Web 4.0

Wenn man von künstlicher Intelligenz und smarten Chat-Bots spricht dann meint man das Web 4.0. Das Internet wird in Zukunft intelligente Assistenten anbieten, die für einen Informationen suchen und finden. Man spricht auch vom neuen „Web OS – Operating System“. Vielleicht ist das Internet die Geburt einer höheren Intelligenz die unser Leben bereichern kann.

Wir selbst bestimmen was wir daraus machen. Aus diesem Grund sollte die Digitalisierung ernster genommen werden. Man muss sich damit beschäftigen oder dafür entscheiden stehen zu bleiben und abzuwarten was passiert.

Ein Teil des Internets der visualisiert wurde – Quelle Wikipedia (The Opte Project)

 

Sources:

https://lifeboat.com/ex/web.3.0

https://de.wikipedia.org/wiki/Internet

https://en.wikipedia.org/wiki/IBM_7090