Künstliche Intelligenz beschreibt eine von menschen initiierte und computerbasierten Intelligenz. Eine wesentliche Rolle spielen das Internet und adaptive Algorithmen. KI ist die gängige Abkürzung diesen Begriffs.

wenn intelligente analysebots die aufgaben eines datenanalysten übernehmen

Intelligente Analysebots könnten Daten bald selbständig auswerten und an Mitarbeiter kommunizieren

Laut einer Studie der IDC, soll sich die jährlich erzeugte Datenmenge, bis 2025 verzehnfachen. Viele mittelständische Unternehmen ersticken bereits jetzt, in einer Flut von Daten. Überall fehlen Fachkräfte und Analysten. Wer soll das enorme Potential von Daten überhaupt noch heben? Das Berichtswesen und die Datenanalyse werden immer zeitaufwendiger, die Kosten steigen.

Ein Abteilungsleiter einer Marketingagentur investiert fast 30% seiner Zeit, Auswertungen zu erstellen, Daten zu interpretieren, oder wichtige Erkenntnisse ad hoc an Kollegen weiterzuleiten. Gleichzeitig ist die Kommunikation von Kennzahlen und Auswertungen oft mühsam. Vor allem wenn komplexe Berichte von Mitarbeitern oder Kunden, ohne fachliche Vorkenntnisse, nicht ohne weiteres verstanden werden.

Ein Startup aus München arbeitet bereits an der Vision

In ABIS übernehmen intelligente Analysebots, die komplexen Aufgaben eines Datenanalysten. Damit müssen Mitarbeiter ihre Daten nicht mehr selbst laufend auswerten um aktuelle Ergebnisse zu erhalten. Bei signifikanten Vorfällen erstellt der Analysebot selbständig, einen leicht verständlichen Bericht, der dann an die verantwortliche Person kommuniziert wird.

Mitarbeiter können ihren Analysebots, ad hoc Auswertungen zuweisen und erhalten blitzschnell ein Ergebnis. Der Mitarbeiter bekommt ein automatisiertes Reporting auf Knopfdruck oder Zuruf. Zudem könnte ein Analysebot die Erhöhung eines Werbebudgets in sozialen Netzwerken vorschlagen, da diese sich womöglich, positiv auf die Ergebnisse einer Kampagne auswirken könnte. Der Mitarbeiter hat nun die Möglichkeit mit ABIS die vorgeschlagene Maßnahme direkt in Auftrag zu geben.

Smart Data City App München

Zu den beiden Firmengründern

Die Gründer David Patrick Chang und Daniel Janz sind überzeugte Datenaktivisten. Sie haben während ihrer Tätigkeit in Konzernen und mittelständischen Unternehmen bereits früh erkannt, dass Daten und Informationen ein wertvolles Allgemeingut sind und nicht einfach Wenigen überlassen werden sollten. Daten können Menschen dazu bewegen umzudenken. Aus diesem Grund möchten die Gründer die Daten-Demokratisierung weiter vorantreiben. Mehr erfahrt ihr hier 🙂

founder of abis cloud

 

 

zwei personen im spektrum animiert künstliche intelligenz

Die Bezeichnung “KI”, wurde erstmals im Jahr 1955 von John McCarthy in dem Paper “What is Artificial Intelligence“, an der Stanford Universität erwähnt.

Künstliche Intelligenz beschreibt in der Regel Computerprogramme, die selbständig lernen können um Lösungen zu finden. Erst kürzlich habe ich auf einer Fachkonferenz in Wien einen interessanten Vortrag darüber gehört, dass KI sich immer noch ganz am Anfang der Entwicklung befindet.

Der aktuelle Stand von KI im Jahr 2019

Aktuell wird die KI mit unzähligen Datenmengen gefüttert, um zu lernen wie man Probleme oder Aufgaben löst. Das ist doch noch recht umständlich zumal große Datenmengen gar nicht so einfach zur Verfügung stehen. Die großen Daten sind meist den großen Internetfirmen vorbehalten. Es muss also eine allgemeine KI entwickelt werden, die verstehen lernt, was Konzepte sind. Dann reichen auch kleinere Datenmengen aus um eine KI zu trainieren. Zudem muss diskutiert werden was für eine Ethik, einer KI inne wohnen sollte.

“Wenn man erwartet, dass eine Maschine unfehlbar ist, kann sie nicht auch intelligent sein.” – Alan M. Turing, britischer Mathematiker und Kryptoanalytiker

Allgemein verstehen die meisten Menschen nämlich unter künstlicher Intelligenz, die so genannten Killer-Roboter. Man sollte davon weggehen und sich mit den wirklich wichtigen Fragen der KI beschäftigen. Aktuell befinden wir uns nämlich zur Schwelle einer neuen höheren Intelligenz, die man zum Guten, wie auch zum Schlechten einsetzen kann. KI, bzw. das Web 4.0 oder auch Web Operating System genannt, wird kommen und es ist unvermeidlich.

Es liegt also an uns sich mit dem Thema intensiv auseinanderzusetzen bevor es andere Länder tun und uns ihre Konzepte vorschreiben. KI ist die Entstehung einer höheren Intelligenz, die uns als Gesellschaft enorm bereichern kann. Jetzt liegt es an uns sich zusammenzuschließen und die künstliche Intelligenz zum Allgemeingut für Alle zu machen.

Jeder sollte in der Lage sein, sich mit dem Thema KI beschäftigen zu können

Nur wenn wir in vereinten Kräften, unabhängig von Titel und Herkunft an dieser Technologie arbeiten, werden wir auch Erfolge erzielen. Vor allem in Deutschland herrscht der traditionelle Gedanke, dass nur Fachexperten mit Doktortitel in der Lage sind, solche Themen anzugehen. Die frühe Vergangenheit hat jedoch das Gegenteil bewiesen. Länder die die USA, ganz vorne der Silicon Valley machen es vor, das Querdenker und Philosophen der Welt mit großen Visionen gefragt sind.

Wie Alan Turing bereits sagte: “Eine KI ist erst intelligent, wenn sie Fehler macht und aus diesen lernt.” Genauso müssen wir auch selbst Fehler machen, lernen und weiter dran bleiben. Wir haben die Chance, einen Grundstein zu legen mit dem auch nachfolgende Generationen in der Lage sein werden, diese aufkommende Technologie in die richtigen Bahnen zu leiten.

Dashboard hologram web os intelligent web 4.0

Intelligente und personalisierte Agenten die Internetnutzer unterstützen

Vor knapp zwölf Jahren, am 9. Januar 2007 stellte Steve Jobs, der Gründer von Apple, das erste iPhone auf der Macworld in San Francisco vor. Die Menschen waren begeistert und jubelten, sowas hatte die Welt vorher in der breiten Masse noch nicht gesehen. Jeder sprach darüber es war einer der Wendepunkte in der Benutzung des mobilen Internets. Ohne das Smartphone, wären die sozialen Netzwerke nie so erfolgreich geworden. Jeder fing an über sein Mobiltelefon, Bilder und später sogar Live-Videos zu posten.

Die Vorstellung der ersten iPhone Generation veränderte die Benutzung des Internets radikal (Bildquelle: Wikipedia)

Das erste Smartphone bringt das Web 2.0 so richtig in Fahrt

Was das Web 2.0 ausmachte? Es war das Web von Mashups, Social Networking und eine Zeit, in der große Suchmaschinen sogar irgendwann personalisierte und lokale Suchergebnisse liefern. Wo zu guter Letzt die Taxibestellung über das Smartphone in wenigen Sekunden stattfindet und wo man sich den Weg durch unbekannte Orte auf dem Handy anzeigen lassen kann. All dies ist eine erstaunliche “Errungenschaft”, wenn man bedenkt welche Hürden man vorher dafür aufgenomen hatte. Mehr über die Entstehung und Geschichte des Internets.

Das Smartphone ist mittlerweile unser ständiger Begleiter geworden

Wir sind Mitten im Web 3.0 angekommen

Was war der Preis für diesen Komfort? Jeder kann selbst Bilanz daraus ziehen mein Fazit lautet, sehr viele Informationen und das ständig. Kommt es Ihnen auch manchmal so vor das wir in einer Welt voller digitaler Reizüberflutung leben und doch nehmen wir das lieber in Kauf, anstatt auf unsere praktischen “mobilen Apps” zu verzichten.

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Fühlen sie sich von der digitalen Welt erdrückt? (Bildquelle: digitalculturist.com)

Intelligente und personalisierte Agenten könnten sich künftig um mein “Digitales-Ich” kümmern und mir viel Zeit vor dem Handy sparen

Keine Angst, es gibt eine Lösung für die Reizüberflutung am Smartphone. Digitale und intelligente Agenten übernehmen im kommenden Web 4.0 die Aufgaben, die man heute noch am Handy erledigt. So kann “Mir”, mein digitaler Assistent, schnell und zuverlässig ein Zugticket buchen, oder eine personalisierte Zusammenfassung meiner wichtigsten Nachrichtenportale während der Busfahrt vorlesen.

Das neue Web 4.0 ist sowohl sozialer, als auch enger miteinander vernetzt worden. Chatbots und intelligente Spracherkennung sind nur der Anfang einer neuen Ära des Internets. Der Ära des Web-Operating-Systems! Wohin das führt?

Das Web 4.0 bietet Nutzern neue smarte Anwendungen

Der Ex-Google-Chef Eric Schmidt, hat es erst kürzlich treffend auf den Punkt gebracht:

“Wir bauen oft nicht die besten Technologieplattformen, um große soziale Herausforderungen zu bewältigen, denn oft gibt es kein unmittelbares Versprechen auf einen kommerziellen Gewinn”, schrieb Schmidt in seinem Aufruf.

“Es gibt eine Million E-Commerce-Shops, aber nicht genug Spezialplattformen für den sicheren Austausch und die Analyse von Daten über Obdachlosigkeit, Klimawandel oder Flüchtlinge.”

Schmidt’s hat diese Erwähnung von sozial bewusster Technologie in seiner Abschlussrede weggelassen, sagte aber, dass er viele Innovationen aus Netzwerkplattformen heraus sieht, die es Menschen ermöglichen, Daten zu verbinden und zu bündeln, denn “die Eintrittsbarriere für diese Start-ups ist sehr, sehr niedrig.” (Stand 01.12.2018 Quelle: amp.businessinsider.com)

Weitere spannende Artikel zu dem Thema:

https://www.criticalcase.com/blog/what-is-web-4-0.html

https://bigthink.com/big-think-tv/web-40-the-ultra-intelligent-electronic-agent-is-coming

Bildquelle: clean-rooms.org